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Stadt Pulheim

Eine Zentrale für den Notfall

Ein großes Feuer, ein heftiger Sturm oder ein schweres Unglück: In einem solchen Fall koordiniert der Kommunale Krisenstab beziehungsweise die Technische Einsatzleitung die Rettungs- und Einsatzkräfte. In Pulheim steht diesem Stab ab sofort ein eigener Raum ständig zur Verfügung.

Bürgermeister Keppeler übergibt Raum für den Kommunalen Krisenstab

Ein großes Feuer, ein heftiger Sturm oder ein schweres Unglück: In einem solchen Fall koordiniert der Kommunale Krisenstab beziehungsweise die Technische Einsatzleitung die Rettungs- und Einsatzkräfte. In Pulheim steht diesem Stab ab sofort ein eigener Raum ständig zur Verfügung, den Bürgermeister Frank Keppeler an den Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Pulheim Ralf Rahn offiziell übergeben hat.

„Zu Beginn des Jahres haben wir im Kommunalen Krisenstab die Einsätze beim Sturmtief ‚Sabine‘ von der Feuer- und Lehrrettungswache aus koordiniert. Dabei hat sich gezeigt, dass ein speziell für solche Fälle eingerichteter Raum, der über die technische Ausstattung und ausreichend Platz verfügt, sinnvoll und wichtig ist“, erläutert Bürgermeister Keppeler. 

Die Stadt Pulheim hat deshalb für die Einrichtung einer solchen Zentrale rund 25.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Löschzug Brauweiler hat sich zudem mit etwa 1.500 Euro finanziell beteiligt. Zusätzlich haben die ehrenamtlichen Kräfte der Löschzüge Brauweiler und Stommeln rund 270 Arbeitsstunden investiert. Die Standortentscheidung wurde von der Wehrleitung einvernehmlich getroffen.

Dem Kommunalen Krisenstab beziehungsweise der Technischen Einsatzleitung, in denen haupt- und ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pulheim zusammenarbeiten, stehen nun im Ernstfall sechs Computerarbeitsplätze zur Verfügung. Außerdem gibt es die direkte Verbindung mit der Kreisleitstelle und der Technischen Einsatzleitung des Kreises, um hier schnell alles Notwendige koordinieren zu können. Dies gilt insbesondere auch für den Fall einer erheblichen Verschärfung der Coronavirus-Krise. „Der Raum kann zudem komplett abgeschottet werden, wenn dies einmal notwendig sein sollte“, fügt Stadtbrandinspektor Ralf Rahn hinzu. 

 

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