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Stadt Pulheim

Untersuchung in älteren Wohngebieten

Für die Grundlagenermittlung und darauf aufbauend die Gestaltung einer bedarfsgerechten Infrastruktur ist auch die aktuelle Untersuchung der Stadt Pulheim in älteren Wohnquartieren ein zentraler Baustein.

Was wird untersucht? Was ist das Ziel?

Um die Wohnbedarfe der Haushalte zu decken, die bereits in Pulheim ansässig sind, die im Stadtgebiet umziehen und die neu zuziehen möchten, leistet zum einen der Neubau und zum anderen vor allem der ältere Wohnungsbestand einen wichtigen Beitrag. Im Zuge des Generationenwechsels, durch Wegzüge und Umzüge werden gerade im älteren Bestand Wohneinheiten freigesetzt und stehen damit für andere wohnraumsuchende Haushalte zur Verfügung. Der Wohnungsbestand in Pulheim ist zu einem großen Teil in der Nachkriegszeit entstanden: So stammen 6% der bestehenden Wohnungen in Pulheim aus der Zeit vor und zwischen den Weltkriegen. Mit 67% ist der Großteil der Wohnungen aber in der Nachkriegszeit bis zum Ende der 1980er Jahre entstanden. Zahlenmäßig handelt es sich um rd. 16.980 Wohneinheiten, die wiederum zu einem großen Anteil aus Ein- und Zweifamilienhäusern bestehen (ca. 68%). Neuere, d.h. ab den 1990er Jahren und später gebaute Wohnhäuser und Wohnungen machen ca. 27% des Wohnungsbestands in Pulheim aus.

Aufgrund ihrer hohen Bedeutung der Wohnraumversorgung der Bevölkerung nimmt die Stadt Pulheim gezielt Ein- und Zweifamilienhausgebiete unter die Lupe, die überwiegend zwischen den 1950er und 1980er Jahren entstanden sind. Die Stadt hat das Institut für Wohnen und Stadtentwicklung ALP mit der „Wissenschaftlichen Untersuchung zu den Folgen des demografischen Wandels in älteren Ein- und Zweifamilienhausgebieten in Pulheim beauftragt.“ Zentrale Fragen, die die Studie u.a. beantwortet, sind:

  • Wie ist der Wohnungsbestand in älteren Wohngebieten beschaffen? Welche Gebäudearten sind typisch? Wurden die Wohnungen durch spezifische Maßnahmen modernisiert?
  • Inwiefern trägt der ältere Bestand zu einer bedarfsgerechten Wohnraumversorgung der Bevölkerung bei und welche zukünftigen Potenziale sind für die Wohnraumentwicklung abzuleiten?  
  • Wie setzt sich die Bevölkerung in den Wohngebieten zusammen? Sind die Bewohnerinnen und Bewohner zufrieden mit ihrer Wohnsituation? Nehmen sie Veränderungen in den Quartieren wahr? Inwieweit wandelt sich die Bewohnerschaft, z.B. durch Umzüge, Wegzüge und neue Zuzüge. Welche zukünftigen Entwicklungen sind wahrscheinlich? Inwieweit verändern sich dementsprechend auch die Bedarfe der Bevölkerung in Bezug auf die Infrastruktur in den Wohngebieten?

Kernstück der Untersuchung ist eine Befragung der Bewohnerschaft in den älteren Ein- und Zweifamilienhausgebieten. Besonders erfreulich ist, dass viele der per Zufallsverfahren ausgewählten und angeschriebenen Haushalte sich an der Befragung beteiligt haben und dadurch eine hohe Aussagekraft der Ergebnisse gestützt wurde. Insgesamt nahmen dankenswerterweise rd. 1.150 Haushalte an der Befragung teil.

Die aus der Untersuchung gewonnen Erkenntnisse sind nicht nur relevant für die Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik der Stadt Pulheim, sondern für die gesamte Infrastrukturplanung der Stadt. Sie fließen u.a. in die Wohnraumplanung, die Kitaplanung und die Schulentwicklung ein.

Stand der Untersuchung: Der Ergebnisbericht wird derzeit fertiggestellt. Weitere aktuelle Informationen und Ergebnisse der Studie werden auch zukünftig hier auf der Homepage und im Ratsinformationssystem eingestellt.

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